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Bericht der Lippischen Landeszeitung vom 9. Dezember 2017.

Den Artikel können Sie hier herunterladen.





Bericht des Westfalen-Blatts vom 30. November 2017. Den Artikel können Sie hier herunterladen.






Lutsk und Lippe arbeiten weiter zusammen

30. November 2017

Kreis Lippe. Die osteuropäische Lessja-Ukrainka Nationaluniversität und die Technische Fachhochschule Lippe planen ihre Zusammenarbeit neu zu beleben. Der Rektor der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität, Prof. Ihor Kozan und seine Kollegin Prof. Vira Heidemeyer haben den Rektor Prof. Jürgen Krahl von der Technische Fachhochschule Lippe besucht.

An dem Treffen hat auch der Ehrenprofessor der ukrainischen Nationaluniversität, Karl-Hermann Krog, teilgenommen. Prof. Jürgen Krahl leitet die Fachhochschule Lippe seit Dezember 2016. Deshalb war es seinen Besuchern wichtig, nicht nur das neue Präsidium kennenzulernen, sondern auch die neuen Richtlinien der Zusammenarbeit zu besprechen. Bei diesem Treffens wurde angedeutet, dass folgende Ansätze zwischen der Universität und der Hochschule realisiert werden können:

1. Kurzfristige Austauschprogramme während des Studiums für ukrainische Bachelor- und Master-Aspiranten sowie Doktoranden, jeweils für einen Zeitraum von drei bis zwölf Monaten.

2. Kurzfristige Hospitationen, Unterricht und Fortbildungen für Lektoren und Leitungspersonal der Hochschulen, jeweils für den Zeitraum von fünf Tagen bis zu zwei Monaten.

3. Gründung und Unterstützung der Tätigkeit des Zentrums für Partnerschaft der Universitäten auf der Grundlage der Osteuropäischen nationalen Lessja-Ukrainka-Universität unter Hinzuziehung der Fachgemeinschaften und analytischer Zentren zwecks Durchführung gemeinsamer interdisziplinärer Forschungen in folgenden Bereichen: Lebensmitteltechnologien, Biotechnologien und Pharmakologie. Die Ergebnisse sollen der Industrie der Ukraine, Deutschlands und weiteren Ländern zugänglich gemacht werden.

Um dies alles realisieren zu können, haben Prof. Ihor Kozan und Prof. Jürgen Krahl vereinbart, einen Workshop mit je vier Wissenschaftlern von der deutschen und der ukrainischen Seite zu initiieren. Die erste Sitzung dieser kleinen Arbeitsgruppe soll in Deutschland stattfinden und die nächste an der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität. Leiterin des Ressorts für Lehre und Internationalisierung an der Fachhochschule Lippe ist Prof. Yvonne-Christin Bartel.





Neue Richtlinien für die Zukunft

28. November 2017

Kreis Lippe. Sie haben die Weichen für eine engere Zusammenarbeit der Ukraine mit Deutschland gestellt: Der Rektor der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität, Prof. Dr. Ihor Kozan, und die Prof. Vira Heidemeyer waren zu Besuch in Deutschland.

Prof. Ihor Kozan sprach unter anderem mit dem Ehrenprofessor der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität, Heinrich Benner. Die Themen des Gespräches waren die Gründung von modernen wissenschaftlichen Laboratorien, die Anknüpfung von Kontakten zu deutschen Betrieben und wissenschaftlichen Anstalten zum Zweck der Realisierung von strategischen Richtlinien der Entwicklung der Universität.

Prof. Ihor Kozan sprach bei seinem Besuch in Deutschland auch mit dem Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Andrij Melnyk. Während des Treffens erarbeiteten sie verschiedene Richtlinien der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland. Sie vereinbarten, ein Sprachzentrum der ukrainischen Sprache zu gründen, wo deutsche Studierende in Zukunft am Sprachkurs in einer Sommerschule auf Basis der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität teilnehmen können.

Als nächstes will Prof. Ihor Kozan sich mit dem Rektor der Technischen Fachhochschule Lippe treffen, Prof. Dr. Jürgen Krahl, sowie Gespräche mit dem Ehrenprofessor der osteuropäischen Lessja-Ukrainka Nationaluniversität, Karl-Hermann Krog, und dem deutschen Politiker Elmar Brok führen, dem langjährigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten.




Bericht der Lippischen Landeszeitung von unserem 176. Transport im November 2017.





Bericht der Lippischen Landeszeitung vom 11. Oktober 2017.






Prof. Rainer Körfer operiert in Lutzk zu Demonstrationszwecken

Von Reiner Toppmöller, 10. Oktober 2017

Bad Salzuflen. Vom 17. bis zum 21. September ist der Vorsitzende des Vereins Brückenschlag Ukraine e.V., Prof. Karl-Hermann Krog, zusammen mit dem Herzspezialisten Prof. Dr. Rainer Körfer zu einem Besuch in Lutzk gewesen. Prof. Körfer hat den Besuch, der durch die Vermittlung des Vereins zustande gekommen ist, dazu genutzt, zwei Operationen am offenen Herzen durchzuführen. Außerdem stellte er ein künstliches Herz vor.

Durch den Verein Brückenschlag Ukraine bestehen die Kontakte zum Gebietskrankenhaus in Lutzk bereits seit Jahren. Prof. Körfer war in dieser Zeit ebenfalls schon einige Male in Lutzk, um sich mit den dortigen Spezialisten auszutauschen. In diesem Jahr war die Demonstration einer Herzoperation unter Assistenz seiner langjährigen OP-Schwester Galina Sintchuk vorgesehen. Der bekannte deutsche Herzchirurg hat in seiner Laufbahn bereits mehr als 34.000 Herzoperationen durchgeführt und ist weltweit anerkannt.

Er demonstrierte den Stand der heutigen Technik. Noch während der ersten vorgesehenen Operation an einen 49-jährigen Patienten ergab sich, dass der deutsche Herzspezialist eine zweite, akute Operation zusammen mit dem Team um Dr. Ihan Sidor durchführen musste. Die Endphase der vierstündigen Operation dieses unter Lebensgefahr stehenden 54-jährigen Patienten wurde sogar vom ukrainischen Fernsehen übertragen.

Auf dem Kardiologischen Kongress, einen Tag später im Gebietskrankenhaus in Wolhynien, stellte der deutsche Herzspezialist den Stand des künstlichen Herzens vor, das unter seiner maßgeblichen Beteiligung in Deutschland entwickelt wird. Ebenfalls stellte er die modernen Unterstützungssysteme für operierte Herzen vor.

Den Aufenthalt in der Ukraine nutzte der Vorsitzende des Vereins, Prof. Karl-Hermann Krog, für weitere Gespräche mit den ansässigen Universitäten über die Vertiefung der deutsch-ukraininschen Beziehungen. Auch gab es ein Treffen im Gymnasium 4 in Lutzk. Hier waren zu selben Zeit Schüler der Herforder Gesamtschule Friedenstal zusammen ihrer Schulleiterin Schmitz-Ibeling zum Gegenbesuch in Herford, im Rahmen des Projekts der Digitalen Brücke, welches im vergangenen Dezember mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Herford gestartet ist.


Die Lippische Landeszeitung hat über Prof. Körfer berichtet.

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Für Frieden und Freundschaft

Von Frank D. Lemke, 29. August 2017

Bad Salzuflen. Das Mitglied des Europäischen Parlaments, Elmar Brok, engagiert sich für den Frieden in der Ukraine. Der Verein Brückenschlag Ukraine hat ihm dafür die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Beim deutsch-ukrainischen Abend im Bad Salzuflener Bahnhofsrestaurant überreichte der Vorsitzende Karl-Hermann Krog ihm die Ehrenurkunde.

„Ich empfinde die Ehrenmitgliedschaft als eine Auszeichnung. Der Verein Brückenschlag Ukraine ist eine große Unterstützung beim Entwicklungsprozess der Ukraine“, sagte Elmar Brok, als er die Urkunde in Empfang nahm. Das Land zwischen Polen im Westen und Russland im Osten sei das Herz Europas. Seine Grenzen seien unveränderlich. Er zitierte den Militärhistoriker Carl von Clausewitz mit den Worten: „Sorge dafür, dass der Nachbar deines möglichen Gegners dein Freund ist.“

„Wir Deutschen wissen, was Freiheit bedeutet. Für die Ukrainer bedeutet sie noch viel mehr“, sagte Prof. Karl-Hermann Krog vor etwa 80 Gästen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion stimmte die Mehrheit der Ukrainer beim Referendum über die Unabhängigkeit für die Souveränität ihres Landes. Das ermöglichte in den folgenden Jahren die Arbeit des Vereins Brückenschlag.

Das Ensemble der ukrainischen Volksmusik „Quellen“ begleitete den deutsch-ukrainischen Abend mit Musik aus der Heimat. Das erste Lied des Abends galt der Freiheit und Freundschaft mit Deutschland. Die sechs Musiker sangen gemeinsam mit dem Publikum das Lied „Die Gedanken sind frei.“

Dann schilderte Juryj Dmitruk die Situation in der Ukraine. Der Major außer Dienst war an den Kämpfen im Osten des Landes beteiligt. „Der Krieg ist immer gleich“, sagte er. Häuser, Straßen, Bäume, alles in den Kampfgebieten sei ausgebrannt und vernichtet.

Bei Beginn des Krieges vor drei Jahren sei die ukrainische Armee schlecht ausgestattet gewesen. Heute sei ihre Ausrüstung dem Gegner ebenbürtig. Die Moral der Truppe sei gut. Elmar Brok betonte, dass die Ukraine nicht der Aggressor sei. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Projekt Ukraine gelingt.“

Brückenschlag Ukraine unterstützt seit 16 Jahren die Ukraine. Die Hilfslieferungen erreichen den Westen des Landes. Der Verein hat 174 Lastzüge mit mehr als 3300 Tonnen humanitären Hilfsgütern über die Grenzen gebracht, unter anderem mehr als 1500 Krankenhausbetten, 2200 Kilogramm Medikamente, sechs Rettungswagen und eine Apotheke.

Über die Hilfsgüter hinaus organisiert der Verein wissenschaftliche Kooperationen, Bildungsaustausche und Hospitanzen. Seit der Gründung des neutralen und überparteilichen Vereins waren ukrainische 356 Studenten zu Gast in Ostwestfalen-Lippe, um in Unternehmen zu lernen.

Der Kreis Lippe will die Kooperation beider Länder in Zukunft weiter ausbauen und unterstützen. Vor zwei Jahren sind der Kreis und die Stadt Lutsk eine Partnerschaft eingegangen.


Die Lippische Landeszeitung hat über den deutsch-ukrainischen Abend berichtet.

Den Artikel können Sie hier herunterladen.





Ein kurzer Überblick über unsere Erfolgsbilanz

Stand: 12. August 2017

Das Dokument können Sie hier herunterladen.








Dank aus der Ukraine

Von Reiner Toppmöller, 14. Juli 2017

Bad Salzuflen. Das aktuelle Dankschreiben des ukrainischen Verteidigungsministeriums nimmt der Vorsitzende des Vereins Brückenschlag, Prof. h.c. Karl Hermann Krog, zum Anlass, sich an die Öffentlichkeit zu wenden.

In dem Schreiben bedankt sich das Ministerium für die Ausstattung mit Möbeln und Materialien, die ein Waisenhaus des Hauptmilitärspitals in Kiew bekommen hat. „Jetzt zu den Ferien werden in Deutschland überall wieder Schulmöbel ausgemustert. Wir möchten die Verantwortlichen bitten, diese Möbel nicht wegzuwerfen, sondern sich bei uns zu melden. Der Verein Brückenschlag Ukraine e.V. übernimmt diese gerne und bringt sie zu den Einrichtungen in der Ukraine, die für solche Spenden immer dankbar sind“, sagt der langjährige Vorsitzende des Vereins.

Für den Kreis Lippe bittet der Verein um mögliche Meldungen an Alfons Breuer unter der Telefon-Nummer 05222 / 21 241. Der Verein hat in den vergangenen Jahren auf diese Weise rund 3000 Stühle und Tische an Einrichtungen und Schulen in ländliche Bereiche der Ukraine bringen können. Auch ein Rettungswagen, der vor zwei Jahren als Spende in den Ukraine gegangen ist, ist nach Auskunft von Prof. Krog sehr gut gepflegt im täglichen Einsatz und leistet humanitäre Hilfe.

Das Schreiben des Verteidigungsministeriums können Sie hier einsehen.

Foto: © [Iuliia] – Fotolia.com







Elmar Brok referiert über das Spannungsfeld Ukraine

8. April 2017: Vortrag und Jahreshauptversammung von Brückenschlag Ukraine e.V.

Bad Salzuflen. Das Mitglied des Europäischen Parlaments, Elmar Brok, hat im Best Western Hotel Ostertor über die Zukunft der Ukraine referiert. Bei seinem Vortrag mit dem Titel "Welche Chancen bieten sich für die Ukraine im Spannungsfeld der gestörten Friedensordnung in Europa?" brachte er seine Kenntnisse aus der europäischen Politik ein.

Im Anschluss an den Vortrag mit gemütlichem Abendessen in gemeinsamer Runde hielt der Verein Brückenschlag Ukraine seine Jahreshauptversammlung ab.

Weitere Informationen zum Vortrag und Ablauf des Abends finden Sie hier.

Die Lippische Landeszeitung hat über den Vortragsabend berichtet. Den Artikel finden Sie hier.




Ein Mann, der Brücken baute

Zum Tode von Mykola Romaniuk, dem Bürgermeister der Stadt Lutsk - Ein Nachruf

Lutsk. Nach längerer Krankheit, jedoch unerwartet verstarb Mykola Romaniuk am 3. Februar 2017 im Alter von 58 Jahren. Mit den Tausenden seiner Mitbürger, die ihm am Tag darauf auf dem Weg zur ewigen Ruhe das letzte Geleit gaben, trauen gleichermaßen auch wir um ihn.

Mit höchstem Respekt konnten wir Kenntnis nehmen, mit welcher Leidenschaft Mykola Romaniuk, die Korruption im Lande bekämpfend, in so schwieriger Zeit um das Wohlleben seiner Bürger, sowie den Fortschritt seiner Stadt bemüht war.

Insbesondere im Hinblick auf dessen Charakter und seine Aufrichtigkeit, dem Verstorbenen persönlich herzlich verbunden, empfindet der Unterzeichnende, ihn auch als einen Freund verloren zu haben. In unendlicher, tiefer Dankbarkeit wusste Mykola Romaniuk die nunmehr über 25 Jahre währenden, sich stetig fortentwickelten Verbindungen zu uns und die um fassenden, vielschichtigen Hilfen für seine Stadt und die Region Wolhynien zu würdigen.

Sein ersehnter Wunsch, auch in politischer Hinsicht den Brückenbau über die Grenzen mit einer Partnerschaft zum Kreis Lippe zu festigen, konnte er mit maßgeblich unterstützendem Engagement unseres Vereins am 6. September 2015 im festlichen Rahmen in Detmold, zusammen mit dem damaligen Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel, frohgestimmt unterzeichnen. In dieser Freude konnten wir ihn und seine Mitarbeiter auch bei uns erleben.

Mykola Romaniuk hat sich um sein Heimatland Ukraine und die wachsenden Verbindungen zwischen Deutschland und der Ukraine verdient gemacht. Wir wollen ihn dafür ehrend dankbar sein und ihn nicht vergessen.

Prof. h.c. Karl-Hermann Krog

1. Vorsitzender Brueckenschlag Ukraine e.V.

Webbeitrag der Volyn Post zur Beisetzung von Mykola Romaniuk







Hospitation in der Bundesrepublik Deutschland

Studenten der Universitäten aus Luzk (Ukraine) zu Gast in Ostwestfalen

Von Rolf Schilberg, 25. November 2016

Luzk. In Fortsetzung dieses weiteren seit vielen Jahren erfolgreichen 'Brueckenpfeilers' des Vereins Brueckenschlag Ukraine e.V. absolvierten die Studenten der Universitäten aus Luzk/Wolhynien/Ukraine auch im Jahr 2016 eine zweimonatige Hospitation in deutschen Betrieben, Behörden und Banken.

In der Ukraine wird bereits in ersten Jahren an den Grundschulen die Deutsche Sprache erlernt. So konnten die Arbeitsabläufe und Organisationen der Gastbetriebe aktiv kennen gelernt werden und zugleich eigene Ideen in die Region Ostwestfalen-Lippe eingebracht werden. Während dieser zwei Monate wohnten die Studenten in Gastfamilien. Bei diesem kulturellen Austausches bildeten sich Freundschaften zwischen Gästen und Gasteltern. Die Küche als sozialer Treffpunkt bot Gelegenheiten, verschiedene Rezepte auszutauschen und 'praktisch zu erproben'. Unsere Gäste aus der Ukraine wurden so "zu Familienmitgliedern auf Zeit". Wir danken an dieser Stelle unseren Gasteltern für die großzügige Bereitschaft, unseren Gästen für zwei Monate ein 'Quartier mit Familienanschluss' zu bieten.

Während dieser Zeit wurden die Studieninhalte aus der Ukraine per Mail nebst Aufgabenstellungen übermittelt und waren von den Studenten abends sowie an den Wochenenden, hier im Wege des Fern-/Telelernens, abzuarbeiten. Für private Exkursionen blieb genügend Zeit, für eigenständige Besichtigungen, für Wochenendausflüge sowie der Besuch der bunten Weihnachtsmärkte. Für unsere Gäste aus der Ukraine war das eine 'vorbereitende' Einstimmung auf deren eigenes Weihnachtsfest, welches in der Ukraine am 6. Januar begangen wird.

Der erste Vorsitzende, Prof. h.c. Karl-Hermann Krog, betonte, dass die jährliche Hospitation ein wesentlicher Baustein und zugleich als aktives Element der Völkerverständigung sei und in den kommenden Jahren weiter angeboten werde. Er dankte den Vereinsmitgliedern Prof. Dr.-Ing. Kurt Klose sowie Oleksandr Mishchanchuk, die 2016 die Hospitation koordiniert haben. Sein Dank galt auch den vielen weiteren Helfern des Vereines, die das Projekt ermöglicht haben, den Gastbetrieben, zuständigen Behörden in beiden Ländern und allen weiteren Beteiligten.








Abschlussabend im Hotel Best Western Plus Ostertor, 23. November 2016: die ukrainischen Studenten mit dem ersten Vorsitzenden, Prof. h.c. Krog (2.v.l.), dem zweiten Vorsitzenden Manfred Möller (3.v.r.), den Gasteltern sowie Koordinator Oleksandr Mishchuk (1.v.r.). Foto: Vasylyna Hnatiuk







Volksmusik aus Luzk

12. September 2016: Kultur-Konzertreihe des ukrainischen Volhynianka-Ensembles

Wir haben für Sie das Teilensemble des renommierten ukrainischen Volksmusikensembles Volhynianka aus Luzk (Wolhynien/Ukraine) bei uns in Lippe zu Gast. Im Vorfeld unseres Benefizkonzertes am 23. September 2016 in Bad Salzuflen können Sie die ukrainische Volksmusik in der folgenden Konzertreihe kennenlernen und sich von dieser Kultur begeistern lassen:

18. September, 9 Uhr: Konzert bei Gottesdienst mit musikalischer Gestaltung (Pfarrer Breitbach) in der katholischen Liebfrauenkirche, Leopoldstr. 1, 32105 Bad Salzuflen

19. September, 19 Uhr: Kurklinik am Rosengarten, in 32545 Bad Oeynhausen, Westkorso 22.

20. September, 15 Uhr: Heinrich-Windhorst-Haus (Seniorenheim) am Klinikum in 32049 Herford, Schwarzenmoorstr. 68, mit Kaffee und Abendessen. Unser Freund und Dolmetscher Oleksandr Mishchuk ist für Sie vor Ort.

21. September, 15 Uhr: Seniorenheim Haus Stephanus, Bertolt-Brecht-Straße 11, 32120 Hiddenhausen.

23. September, 19.30 Uhr: Benefizkonzert in Bad Salzuflen.

24. September, 19.30 Uhr: Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Sylbach (Holzhausen), Sylbacher Str. 271, 32107 Bad Salzuflen.

Sie haben Fragen? Unser Geschäftsführer Burkhard Linnenbrügger ist erreichbar unter 05222 / 13 937.





“Україна — єдина!”

24. August 2016: 25. Unabhängigkeitstag der Ukraine

Bad Salzuflen. Die Ukraine hat den 25. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit gefeiert. Bei einem Referendum im März 1991 hatte sich die Mehrheit der Ukrainer für eine eigenständige Ukraine ausgesprochen. Doch erst ein weiteres Referendum im August brachte die endgültige Klärung. In Minsk wurde die "Gemeinschaft Unabhängiger Staaten gegründet".

Durch die Unabhängigkeit der Ukraine wurde es möglich, von deutscher Seite aus Transporte mit Hilfsgütern zu organisieren. Wir freuen uns mit unseren Freunden in der Ukraine und stimmen mit in die Nationalhymne der Ukraine ein. Mit Dank für das Foto an die Webseite des Präsidenten der Ukraine.





Tag der Nationalflagge der Ukraine

23. August 2016: Flagge als Symbol reifer Kornfelder und blauen Himmels

Luzk. Die Stadt Luzk hat den Tag der Nationalflagge in der Ukraine mit einer riesigen Fahne in den Nationalfarben gelb und blau gefeiert. Zum Gedenken an die Unabhängigkeitserklärung vor 25 Jahren breiteten die Bürger der Stadt das Symbol für reife Kornfelder und blauen Himmel vor der Burg Kuzk aus.

Die Ukraine als Nationalstaat hat sich im 20. Jahrhundert konstituiert. Die Urspürnge der nationalen Farben reichen jedoch bis in das 13. Jahrhundert zurück. Das mittelalterlische Fürstentum Galizien-Wolhynien trug sie bereits in seinem Wappen - ein goldener Löwe auf blauem Feld.

Webredaktion Brückenschlag Ukraine e.V., mit Dank an die Webseite des Parlamentes Wolhynien Volyn (Волинь).





16. Juli 2016: Brückenschlag Ukraine e.V. im Interview mit dem Stadtgespräch

Link zum Artikel vom Stadtgespräch





Zusammenarbeit vom Kreis Lippe und der Stadt Luzk

Brückenschlag Ukraine e.V. in der internationalen Presse

Von Rolf Schilberg, 6. Juli 2016

Lusk/Kreis Lippe. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Lippe und der Stadt Lutsk begann vor vielen Jahren. Zu den ersten Schritten gehörte die Einladung ukrainischer Studenten aus Wolhynien nach Deutschland. Diese Hospitation erfolgte bereits 1998 durch den Vorsitzenden des Vereins Brueckenschlag Ukraine e.V., Karl-Hermann Krog.

Im September 2015 wurde die formelle Partnerschaft zwischen dem Kreis Lippe und der Stadt Lutsk unterzeichnet. Beide Partner begannen im August 2016 mit der Umsetzung eines der wichtigen Vertragsziele, der Jugendarbeit. Vom 5. bis zum 13. August findet in Detmold das Jugendaustauschprogramm "Der Traum von Europa - Vison und Realität" statt. Kernthemen werden die Interessen der Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren sein, sowie die Präseantionen ihres Landes und ihrer Kultur.

Als Teilnehmer der Stadt Lutsk nehmen Schüler der Gymnasien teil, so auch der Gewinner des Wettbewerbes der Stadtverwaltung Lutsk zum Thema Jugendaustausch, Vladyslav Zubach (Gymnasium 5 Lutsk). Das Team aus Lutsk wird die Ukraine und die Stadt Lutsk präsentieren. Für die Vorbereitungen sowie das strategisch-organisatorische Vortreffen vom 10. bis zum 12. Juli 2016 in Detmold war Frau Iryna Kulesha (Leiterin der Abteilung Internationale Zusammenarbeit der Stadt Lutsk) mit Vladyslav Zubach verantwortlich. Der Kreis Lippe trägt alle Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Transport und VISA-Gebühren. Diese Veranstaltung wird von der Europäischen Union durch das Programm ERASMUS + (Jugend in Aktion) gefördert.

Weblink zum Gesamtartikel: Europäischer Sommer der Studenten in Lutsk (englisch).





Präsident zeichnet Engagement aus

14. Juli 2016: Prof. h.c. Karl-Hermann Krog nimmt Verdienstorden der Ukraine entgegen

Der Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Andrij Melnyk, hat stellvertretend für Präsident Petro Poroshenko den Verdienstorden III. Grades der Ukraine an den Vorsitzenden des Vereins Brueckenschlag Ukraine e.V., Prof. h.c. Karl-Hermann Krog überreicht.

Anlässlich des 24. Jahrestages der Unabhängigkeit der Ukraine ehrte der Petro Poroshenko ausländische Bürger ihren Einsatz zur Steigerung des internationalen Ansehens der Ukraine, die Verbreitung des historischen Erbes des Landes sowie der modernen Errungenschaften.

Prof. h.c. Karl-Hermann Krog betonte in seiner Dankesrede, dass die Auszeichnung zugleich dem Einsatz des Vereinsvorstandes sowie allen Vereinsmitgliedern zukomme.




Brücke der Völkerverständigung

11. Juni 2016: Bericht von der vergangenen Ukrainereise (22. bis 31. Mai 2016)

Unter der Leitung des ersten Vorsitzenden, Prof. h.c. Karl-Hermann Krog, besuchte der erweiterte Vorstand des Vereins Brückenschlag Ukraine e.V. mit weiteren Teilnehmern die Ukraine. Der Besuch begann mit einer Kranzniederlegung an der vom Verein initiierten Gedenkstätte in der Stadt Kowel. Die Delegation gedachte vor dem acht Meter hohen, aus Grantstein gefertigten Kreuz mit Vertretern der Stadt Kowel an die Opfer des Zweiten Weltkriegs.

"Über den Gräbern zur Versöhnung", sagte Prof. h.c. Karl-Hermann Krog und sprach von einer heute selbstbewussten Ukraine. Der Gouverneur der westukrainischen Gebietsadministration Wolhynien, Wolodymyr und Hunchyk sagte: "Der Verein Brückenschlag Ukraine hat in der ganzen Westukraine durch seine mehr als zwei Jahrzehnte währende helfende Hand einen so großen Bekanntheitsgrad erreicht, der uns mit Dankbarkeit erfüllt." Der Verein ist die erflgreichste Hilfsorganisation Deutschlands für die Ukraine.

Die Partnerschaft des Kreises Lipee mit der Gebietshauptstadt Lutsk sahen die Teilnehmer der Ukrainereise als weitere Herausforderung, in Zukunft die Völkerverständigung beider Länder auszubauen.




Besuch beim Fortbildungsinstitut in Luzk

Delegation trifft Kooperationspartner im Vippo in der Ukraine

Von Prof. h.c. Karl-Hermann Krog und Rolf Schilberg, 25. Mai 2016

Luzk. Der Verein Brückenschlag Ukraine e.V. lädt in jedem Jahr bis zu zehn (Deutsch-)Lehrer der Ukraine zu einer zweiwöchigen Hospitation in die Bundesrepublik Deutschland ein, nach Ostwestfalen-Lippe.

Vorab treffen sich die Kooperationspartner dieser Hospitationen, um den Austausch zu organisieren. Dafür hat eine Delegation des Vereins die Projektpartner und Freunde im Fortbildungsinstitut Volyn Institute for Postgraduate Pedagogical Education (Institut für postgraduale pädagogische Erziehung Wolhynien, kurz: Vippo) in Luzk besucht. Hauptthemen waren die Abstimmungen zu Fortsetzung und Ausbau dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.

Der Rektor des Instituts, Petro Oleshko, berichtet hierzu auf der Webseite des Vippo (in ukrainischer Sprache). Den Link zu seinem Artikel finden Sie hier.

Foto: Fortbildungsinstitut Vippo





Jubiläum von Brückenschlag Ukraine e.V.

1. Februar 2016: 15 Jahre humanitäre Hilfe für die Ukraine - Dank an alle Helfer und Partner

Bad Salzuflen. Donnerstag, 1. Februar 2001: In den Räumlichkeiten der Stadtwerke Bad Salzuflen gründet sich der Verein Brückenschlag Ukraine e.V. In den vorangegangenen Jahren hatten die Gründungsmitglieder bereits humanitäre Hilfe für die Ukraine geleistet.

Bei der Gründungsversammlung hielten sie fest: "Der Wunsch, die vielfältigen Aktivitäten der humanitären Hilfe und der Begegnungen in einem Verein zusammen zu fassen, soll jetzt Wirklichkeit werden." Der Verein sollte kulturelle Kontakte pflegen, fördern und sichern, Jugendbegegnungen ermöglichen und humanitäre Hilfe leisten. Aus den Zielen sind zahlreiche Freundschaften entstanden, sowohl in die Ukraine als auch innerhalb Deutschlands. Der Verein dankt den Kommunen, den Städten Bad Salzuflen und Lutsk, den Kreisen, Ländern, Regierungen und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, beteiligten Institutionen und Behörden für die Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Hier erfahren Sie mehr über die Gründung des Vereins.




Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren wollen,
sehen Sie in unserem Archiv nach.



Translator

Stand: 28.04.17

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